03. Kunstgeschichte: Joseph Beuys (1921 – 1986).
Verschoben auf Frühjahr 2021!

Dr. habil. Brita von Götz-Mohr

An Joseph Beuys scheiden sich die Geister. Viele stehen ihm mit großem Unverständnis gegenüber, manche halten ihn gar für einen Scharlatan während eine beachtliche internationale Kunstgemeinde ihn weiterhin als eine der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts verehrt.
Beuys hat uns ein umfangreiches und vielgestaltiges Werk hinterlassen, das in allen großen Sammlungen der Moderne vertreten ist. Das Landesmuseum in Darmstadt besitzt mit dem sieben Räume umfassenden „Block Beuys“ und zahlreichen Plastiken, Arbeiten auf Papier und Relikten seiner künstlerischen Aktionen einen der bedeutendsten Beuys Bestände überhaupt. Dieser ist vor allem der Weitsicht und dem Engagement des hessischen Unternehmers und Sammlers Karl Ströher zu verdanken, der 1967 en bloc
alle Werke aus der Mönchengladbacher Ausstellung erwarb und sich die Vorkaufsrechte für weitere Arbeiten sicherte. Ab 1970 richtete Beuys den sogenannten „Block Beuys“ selbst in Darmstadt ein, dessen Verbleib seit 1970 die Hessische Kulturstiftung mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder im Landesmuseum garantiert.
Dies gibt uns Gelegenheit Beuys im ‚Original‘ kennenzulernen, seine Werke und Inszenierungen gemeinsam zu betrachten und seiner mythischen Selbstinszenierung kritisch nachzuspüren.


H20_04_Beuys
Joseph Beuys, Hirschdenkmal, zwischen 1958 und 1985, © wikimedia
100,- Mitglieder (110,- Nichtmitglieder)
Di., 03., 10., 17., 24. November und 01. Dezember 2020.
10.00 – 11.45
In den Räumen der MbW
max. 10
Ein Termin findet jeweils nach Absprache mit den Teilnehmern im Landesmuseum in Darmstadt statt.
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