29. Tagesfahrt: Von Hanau über Papua nach Gelnhausen

Thomas Huth, Kunsthistoriker

Hanau gehört nicht unbedingt zu den Traumzielen für Ausflüge, bietet aber dennoch Bemerkenswertes. Die Stadt zählte am Ende des Zweiten Weltkriegs zu den am stärksten zerstörten Städten Deutschlands. Sie ist eine zwar moderne, aber auch recht gesichtslose Stadt. In den letzten zehn Jahren hat man mit der Umgestaltung der fünf zentralen Plätze durchaus erfolgreich versucht Stadtbildpflege zu betreiben. Ausgehend vom Freiheitsplatz mit dem gelungenen neuen Forum werden wir die Alt- und Neustadt
erkunden. Die beiden historischen Rathausbauten wurden liebevoll wiederaufgebaut, die altehrwürdige Marienkirche ebenso. In ihr werden wir ein Orgelvorspiel auf einer der wenigen spanischen Orgeln Deutschlands hören.
Außerdem werden wir noch die Sommerresidenz der Hanauer Grafen, Schloss Philippsruhe, und die besterhaltene historische Kuranlage des 18. Jahrhunderts, das Wilhelmsbad, besuchen.
Von Hanau folgen wir dem Lauf der Kinzig nach Meerholz. Neben dem dortigen Schloss des Hauses Ysenburg interessiert uns die Sammlung Papua Indonesia des Dr. Werner Weiglein. Dieses private Museum gewährt mit mehr als 800 teils hochkarätigen Exponaten einen, in Deutschland einmaligen, Einblick in die Kultur dieser Völker Ozeaniens.
Vertrauter sind dagegen die Straßenbilder im benachbarten Gelnhausen. Die Lieblingsstadt Kaiser Barbarossas hat aus ihren besten Tagen zwei bedeutende Architekturen herüberretten können: die Kaiserpfalz und die turmreiche Marienkirche. Im Rahmen eines Stadtrundgangs werden wir beide Bauten einer eingehenden Besichtigung würdigen.


F20_29_Hanau
Philippsruhe © Huth
105,- Mitglieder (115,- Nichtmitglieder)
inkl. Fahrt im modernen Reisebus, sämtliche Eintrittsgelder und Führung
Do., 25. Juni 2020
Abfahrt: 8.30, Rückkehr: 18.30
Friedrichsdorf, Cheshamer Str. gegenüber Schuh Braun
max. 25
Zeit für eigene Mittagspause und / oder Erkundungen.
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