33. Ausstellung: “Making Van Gogh“
Ausgebucht!!!

Bettina Jäger, M.A.

Vincent Willem van Gogh (1853-1890) und sein Einfluss auf die deutsche Kunst des 20. Jahrhunderts.
Spontan und auf größere Korrekturen verzichtend, doch nicht unüberlegt, die Farben pastos, oft als Komplementärkontraste auf der Leinwand. Lebendig, intensiv, sur le motif, manchmal verfremdet, aber immer der Wirklichkeit verpflichtet. Dieser Malstil übte auf die deutsche Künstlergeneration Anfang des 20. Jahrhunderts eine ungemeine Faszination aus. Der Einfluss des Niederländers, der sich nur 37-jährig in Frankreich das Leben nahm, gerade auf Künstlerinnen und Künstler des Expressionismus, thematisiert die Ausstellung „Making Van Gogh“.
Wie wurde sein Werk in der deutschen Avantgarde reflektiert und vor allem rezipiert? Wie haben sich Ernst L. Kirchner (1880-1938), Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976), Paula Modersohn-Becker (1876–1907), Gabriele Münter (1877–1962) oder Max Beckmann (1884–1950) auf die Kunst des Malers eingelassen? Nahm seine Figur eine Vorreiterrolle ein? Diesen Fragen geht die Ausstellung mit über 50 zentralen Werken von van Gogh und 70 Werken weiterer für die Moderne bedeutender Künstlerinnen und Künstler nach. So hat das Städel Museum auch eine ganz besondere Beziehung zu van Gogh: Als erstes öffentliches Museum in Deutschland erwarb es 1908 das Gemälde Bauernhaus in Nuenen (1885). 1912 folgte das Gemälde Bildnis des Dr. Gachet (1890), das erst Opfer der Aktion „Entartete Kunst“ wurde und dann 1990, von einem privaten Käufer erworben, endgültig verschwand.


H19_33_van_Gogh
Kröller-Müller Museum, Otterlo
13,- Mitglieder (18,- Nichtmitglieder) zzgl. Eintritt
Fr., 17. Januar 2020
11.45 – 12.45
Foyer Städel, Schaumainkai 63, Frankfurt
max. 25
Um lange Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden, bitte die Eintrittskarten
vorab kaufen (www.staedelmuseum.de). Wir treffen uns 30 Minuten vor Beginn der Führung Fragen Sie bitte an der Kasse, wo sich die Gruppen für die Sonderausstellung treffen.
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