11. Kunstgeschichte: Otto Dix: „Der Maler ist das Auge der Welt“

Thomas Huth, Kunsthistoriker

Wenn man Hauptvertreter der Stilrichtung der Neuen Sachlichkeit nennen soll, dann kommt man an Otto Dix nicht vorbei. Der in bescheidenen Verhältnissen in Gera aufgewachsene Maler fiel schon in Kindertagen durch seine große Begabung zum genauen Hinsehen und sein zeichnerisches Talent auf.

Diese Gabe, veredelt durch eine Lehre als Dekorationsmaler und ein Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden, machte aus ihm einen der wichtigsten künstlerischen Chronisten der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Von 1912 bis 1966 schuf er rund 1000 Bilder in verschiedenen Maltechniken und in unterschiedlichen Stilen.

Es lohnt also, sich dem überaus opulenten Werk des Otto Dix zu widmen, was wir mit der eingehenden Betrachtung seiner wichtigsten Werke tun wollen, worüber aber auch seine Weggefährten nicht vergessen sein sollen.

Wir bieten am 14. November 2026 zudem eine Tagesfahrt in die Kunsthalle Mannheim mit Thomas Huth an, die dieses Thema aufgreift: „Neue Sachlichkeit“.

50,- Mitglieder (56,- Nichtmitglieder)
Di., 27. Okt. / 03. Nov. 2026
10.00 - 11.30
In den Räumen der MbW
mind. 7
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