21. Stadtführung: Eine Stadt will hoch hinaus
Thomas Huth, KunsthistorikerFrankfurt und seine Skyline
Wer sich Frankfurt nähert, egal aus welcher Richtung, erlebt Deutschlands eindrucksvollste Hochhaussilhouette. Bis zu 250 Meter ragen die Glas- und Stahlpaläste der Banken, Anwälte und Finanzdienstleister in den Himmel. Wie einst die Geschlechtertürme San Gimignanos die Macht der vornehmen Patrizier bezeugten, künden Frankfurts Türme von der Macht des Geldes. Dabei ist oft bemerkenswerte Architektur entstanden und es lohnt sich, neben dem eindrucksvollen Gesamtbild auch die einzelnen Wolkenkratzerindividuen eines genaueren Blickes zu würdigen.
Im Rahmen eines Stadtspaziergangs werden die beiden wichtigsten Hochhausviertel entlang der Neuen Mainzer Straße und rund um die Festhalle erkundet und dabei lässt sich die Entwicklung dieses Bautyps von den Sechzigerjahren bis zur gerade erst vollendeten Hochhausgruppe Frankfurt Four erleben. Aktuelle Projekte wie der im Bau befindliche Central Business Tower, der eine Höhe von 205 Metern haben wird, und die spektakuläre Bebauung des Matthäus-Areals werden dabei ebenfalls Thema sein. Zum Abschluss dieses „Skyline Walks“ begeben wir uns auf den aussichtsreichen Dachgarten des Skyline Plaza.





