07. Vortrag: „Künstlerinnen“ – Gibt es weibliche Kunst?

Kristina Becker, Kunsthistorikerin
Nachdem wir uns im letzten Semester ausgiebig dem Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ gewidmet haben, möchten wir Ihnen in einem Vortrag einen Einblick in das Leben und Wirken verschiedener Künstlerinnen geben.
Quer durch alle Kulturepochen der Geschichte gab es Künstlerinnen, die sehr häufig im Schatten ihrer männlichen Kollegen standen und erst in jüngerer Zeit (wieder-) entdeckt wurden.
Wir beginnen mit der Frankfurterin Maria Sibylla Merian (1647-1717), sie war eine bedeutende Naturforscherin und Künstlerin. Einen ganz besonderen Stellenwert nahmen die Impressionistinnen Mary Cassatt (1844- 1926), Eva Gonzales (1847-1883), Marie Bracquemond (1840-1916) und Berthe Morisot (1841-1895) ein. In den Familien hatte man wenig Verständnis für die künstlerische Richtung der Töchter, oft waren die Ehemänner auch eifersüchtig auf ihren Erfolg als „Frau in der Kunst“.
Weiterhin beleuchten wir Zeitgenössische Künstlerinnen wie etwa die Bildhauerin und Druckgrafikerin Kiki Smith geb. 1954, die Medienkünstlerin Maria Lassnig (1919-2014) und die Bildhauerin Louise Bourgeois (1911-2010).

F07_19
Selbstportrait M.S. Merian© wikipedia
10,- Mitglieder ( 15,- Nichtmitglieder)
Do., 23. Mai 2019
19.00 - 20.30
mind. 6
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