13. Musikseminar: Romantik in der Musik

Bettina Höger-Loesch

Der Schriftsteller, Musiker und Zeichner E.T.A. Hoffmann bezeichnete die Musik als „die romantischste aller Künste“. Was macht diese Epoche aus? Ist es ein bestimmtes Lebensgefühl? Geht es um bestimmte Inhalte? Gibt es typische Gattungen oder Kompositionsformen? Wie kommt es, dass diese Musik noch heute die klassischen Konzertprogramme entscheidend prägt?
Anhand ausgewählter Kompositionen von Franz Schubert („Wanderer“, „Winterreise“, Streichquintett C-Dur), Robert Schumann („Dichterliebe“), den Geschwistern Felix und Fanny Mendelssohn und Johannes Brahms machen wir eine Reise durch die musikalische Romantik und beleuchten die romantische Tonsprache.
Der Hang zur Natur und zum Mystischen, die ewige Suche, auch nach der „blauen Blume“, Traum und Fantasie – häufige Motive auch bei Robert Schumann, bis hin zu „Traumes Wirren“ – sie beschäftigen uns ebenso wie Balladen von Schuberts „Erlkönig“ bis hin zur „Edward-Ballade“ von Brahms, die erste seiner vier Balladen op. 10 für Klavier solo.
Mit ausgewählten Werken von Clara Schumann und Fanny Hensel entdecken wir zudem romantische Kompositionen, die im Konzertbetrieb nach wie vor eher selten zu hören sind.


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© wikimedia
50,- Mitglieder (60,- Nichtmitglieder)
Do., 10. Oktober 2019, 4 Termine
10.00 – 12.00
mind. 6
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