14. Musikseminar: Musik aus Böhmen und Mähren

Bettina Höger-Loesch

Böhmen und Mähren blicken auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Vielleicht ist dies auch ein Grund, dass sich insbesondere bei den tschechischen Komponisten viele nationale Elemente durch ihr Schaffen ziehen, sei es bei Dvořák in den „Slawischen Tänzen“ oder im Zyklus „Mein Vaterland“ (Má vlast) von Smetana. Das populärste dieser Zusammenstellung sechs programmatischer Orchesterwerke ist gewiss „Die Moldau“, die bei unserer musikalischen Reise durch Böhmen und Mähren natürlich nicht fehlen darf.
Des Weiteren hören wir Lieder und Tänze dieser Regionen, machen uns nicht nur mit böhmischen Dörfern, sondern auch mit mährischen Ortschaften vertraut, lernen Begegnungen und Erzählungen mittels der „Hudba“ kennen, wie etwa Janáčeks „Friedeker Mutter Gottes“ aus dem Zyklus „Auf verwachsenem Pfade“ oder sein „Schlaues Füchslein“.
Der Schwerpunkt in unserem Seminar liegt auf Kompositionen von Antonín Dvořák, Bedřich Smetana, Leoš Janáček und Bohuslav Martinů. Anhand ausgewählter Werke entdecken wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede. „In der Musik liegt das Leben der Tschechen“ (Bedřich Smetana). Dieser Musik wollen wir lauschen und das Leben in Böhmen und Mähren mit all seinen Facetten betrachten

55,- Mitglieder (65,- Nichtmitglieder)
Do., 03., 10., 24. September, 01. Oktober 2020
10.00 – 12.00
In den Räumen der MbW
mind. 6
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