14. Ausstellung: Jugendstil und Symbolismus in Wiesbaden
Ausgebucht!!!

Monika Öchsner, Kunsthistorikerin M.A.

Das Museum Wiesbaden hat mit der Schenkung von Ferdinand Wolfgang Neess eine der bedeutendsten Privatsammlungen des Jugendstils und des Symbolismus erhalten.
Die über 500 hochwertigen Kunstobjekte – darunter Möbel, Glas, Gemälde, Lampen, Silber und Keramik – werden in einer sehr ästhetischen Art und Weise präsentiert, wobei sie geografisch und thematisch miteinander in Bezug gesetzt werden und der Idee des Gesamtkunstwerks folgen.
In Frankreich haben sich zwei Zentren des Art Nouveau herausgebildet. Hector Guimard ist der Hauptvertreter für Paris und Emile Gallé, der von Nancy in Lothringen. Beide haben sich gerne an der Flora und Fauna orientiert. Dagegen greifen Künstler wie Josef Hofmann von den Wiener Werkstätten lieber geometrische Formen, vor allem das Quadrat, auf.

Die berühmten Tiffany-Lampen kommen aus Amerika. Ein wichtiges Zentrum des deutschen Jugendstils war Worpswede mit Heinrich Vogeler, der sowohl ein bedeutender Maler, als auch Kunsthandwerker war. Der Münchner Malerfürst Franz von Stuck ist ein wichtiger Repräsentant der symbolistischen Kunst, das ein weiteres bedeutendes Sammlungsgebiet des 90jährigen Stifters war.
Erleben Sie bei dieser Führung die einzigartige Gelegenheit fast den ganzen europäischen Jugendstil an einem Ort kennenzulernen!


F20_14_Jugendstil in Wiesbaden
Niederwaldstraße Wiesbaden © wikimedia
12,- Mitglieder (17,- Nichtmitglieder) zzgl. Eintritt
Do., 13. Februar 2020
17.00 – 18.30
Foyer Museum Wiesbaden Friedrich-Ebert-Allee 2, Wiesbaden
max. 20
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